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Von der Idee bis zur Umsetzung

Mit einer Projektidee fängt alles an. Doch wie geht es dann weiter? Die folgende Übersicht zeigt die verschiedenen Schritte von der Idee bis hin zur ihrer Umsetzung. Diesen Weg geht der/die Projektträger/in jedoch nicht alleine. Alle Schritte werden von dem Regionalmanagement begleitet, das dem/der Träger/in jederzeit beratend zur Seite steht. Kontakt

10 Schritte bis zum Ziel:

Schritt 1: Aufruf zur Anfertigung und Einreichung einer Projektskizze
Es gibt verschiedene Projektaufrufphasen, die vorab auf der LEADER-Homepage wie auch in der Presse angekündigt werden. 2017 wird es drei Projektaufrufe geben. Der erste startet am 26. Januar und endet am 10. März. Grundsätzlich macht es Sinn, auf das Regionalmanagement zuzugehen, sobald Sie eine Idee haben, damit schon vorab die Förderfähigkeit eingeschätzt werden kann. Ist die generelle Eignung für LEADER geklärt, füllen Sie eine Projektskizze (Verlinkung zu den Downloads) aus. Spätestens am Ende der Projektaufrufphase reichen Sie Skizze beim Regionalmanagement ein.
Schritt 2: Vorstellung des Projekts in einer "Ideenschmiede Oben an der Volme"
Oft macht es Sinn, zu diesem Zeitpunkt das Feedback anderer einzuholen, da Sie nun wissen, was Sie genau wollen, aber noch nicht alles in Stein gemeißelt ist. Sie haben nach dem Projektaufruf die Möglichkeit, Ihr Projekt in einer „Ideenschmiede“ vorzustellen.

Was hinter den „Ideenschmieden“ steckt? Viermal im Jahr finden Ideenschmieden in den vier Kommunen statt. Neben allgemeinen Informationen und Projektvorstellungen werden hier verschiedene Themen behandelt (z.B. Dorfentwicklung oder Tourismus) indem Workshops stattfinden oder Referenten eingeladen werden. Auch dienen die Ideenschmieden dem Austausch und der Begegnung.
Schritt 3: Präzisierung der Projektskizze
Nachdem Sie die Projektskizze eingereicht haben, prüft das Regionalmanagement die Details der Skizze. Passt die Idee zur Regionalen Entwicklungsstrategie? Ist der Kosten- und Finanzierungsplan detailliert genug und in sich schlüssig? Erfüllt das Projekt die Anforderungen der Förderrichtlinie? Wie steht es um die Nachhaltigkeit Ihres Projekts?

Parallel wird das Projekt schon zu diesem Zeitpunkt mit der Bezirksregierung besprochen, da diese am Ende des Tages über die Förderfähigkeit entscheiden wird.
Schritt 4: Beschluss der Lokalen Aktionsgruppe (LAG)
Bevor der offizielle Förderantrag bei der Bezirksregierung gestellt werden kann, muss das Projekt noch positiv von der LAG beschlossen werden. Für die Entscheidungsfindung werden objektive Projektbewertungskriterien zu Rate gezogen (Verlinkung zu den Downloads). Die LAG vergibt anhand der Kriterien eine bestimmte Punktzahl für das Projekt. Je nachdem, wie hoch die Punktzahl, gilt das Projekt als förderwürdig oder nicht.
Schritt 5: Anfertigung des Förderantrags
Für die Antragstellung müssen diverse Unterlagen zusammengesucht und ein Formular (Verlinkung zu den Downloads) ausgefüllt werden. Hierbei hilft Ihnen das Regionalmanagement. Sinn macht es, schon während der anderen Schritte Unterlagen oder Angaben zu sammeln, damit Sie nicht alles auf einmal zusammensuchen müssen. Grundsätzlich sollte die Antragstellung nicht mehr als drei Monate in Anspruch nehmen.
Schritt 6: Positiver Beschluss der Bezirksregierung
Ist der Antrag fertig und wurde er von dem Regionalmanagement noch einmal durchgesehen, kann er zur Bezirksregierung geschickt werden. Hat die Bezirksregierung den Antrag positiv beschieden, bekommen Sie den Förderbescheid postalisch zugesandt.
Schritt 7: Erhalt des Förderbescheids
Bitte lesen Sie sich den Förderbescheid ganz genau durch. In ihm sind viele wichtige Informationen enthalten! Zunächst sollten Sie überprüfen, ob das Projekt mit denen von Ihnen beantragten Rahmenbedingungen auch bewilligt wurde. Neben dem Bescheid erhalten Sie auch die „Allgemeinen Nebenbestimmungen für Zuwendungen zur Projektförderung“ (kurz: ANBest), die z.B. mögliche Auflagen enthalten, was die Ausschreibungsregeln angeht. Des Weiteren bekommen Sie eine Übersicht, welche Regeln Sie bei der Öffentlichkeitsarbeit befolgen müssen.
Schritt 8: Projektumsetzung und Abrechnung
Nun befinden Sie sich in der Umsetzungsphase. Zunächst müssen Sie in die finanzielle Vorleistung gehen. Haben Sie Rechnungen erhalten, können Sie diese geltend machen – entweder am Ende des Projektzeitraums oder aber zwischendurch in Form einer Teilauszahlung. Bei längeren Projekten wird zudem jedes halbe Jahr ein Sachstandsbericht von Ihnen benötigt. Wichtig bei der Umsetzung ist, dass sobald sich etwas bei Ihnen ändert, Sie es dem Regionalmanagement melden!
Schritt 9: Projektende
Nun sind ein paar letzte Formalitäten für den Projektabschluss notwendig. Zunächst einmal müssen Sie einen Verwendungsnachweis erstellen, in dem Sie zusammen fassen, wie viele Fördergelder Sie ursprünglich beantragt hatten, wie viele Kosten tatsächlich entstanden sind und welche Fördersumme Ihnen schließlich ausgezahlt wurde. Zu guter Letzt ist noch ein Monitoringbogen auszufüllen, der nach den Effekten Ihres Projekts fragt.
Geschafft!
Herzlichen Glückwunsch! Sie haben Ihr Projekt erfolgreich abgeschlossen, haben die bürokratischen Hürden gemeistert und konnten mit Hilfe der Fördergelder etwas Gutes für die Region bewirken. Nun heißt es Feiern!



Ein Angebot aus der Region für die Region zum Thema Inklusion


Die Idee „Inklusion“ wird häufig genannt, jedoch nicht immer auch gelebt. Um im LEADER-Prozess ALLEN Bürgern die Möglichkeit zu geben, sich zu beteiligen (sei es als Projektträger oder als Teilnehmer an einem Projekt), bietet der Verein Lernen fördern e.V. ein Beratungsangebot an. Dieses können alle Projektträger in Anspruch nehmen, die sich damit auseinandersetzen möchten, wie der Inklusionsgedanke in ihr Projekt einfließen kann. Weitere Informationen zu dem Beratungsangebot finden Sie hier.

Hier sind die Ansprechpartner des Vereins, die sich über Ihre (unverbindliche) Kontaktaufnahme freuen:

Monika Barwanitz
0175 - 8549688
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Günther Barth
0178 - 5610219
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Erhard Pierlings
02354 - 779132
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Europäischer Landwirtschaftsfonds

für die Entwicklung des ländlichen Raums. Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete unter Beteiligung des Landes Nordrhein-Westfalen.

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